Pathophysiologie
Neben Insulin:

Rolle der hepatischen Glukagonresistenz bei Typ-2-Diabetes

Eine Studie des Deutschen Diabetes-Zentrums zeigt: Postprandiale Glukagonspiegel sind bei neu diagnostiziertem Typ-2-Diabetes bereits im ersten Jahr um rund 75 Prozent erhöht – und korrelieren dabei stärker mit dem hepatischen Fettgehalt als mit der Insulinresistenz.
EDENT1FI-Projekt

Erfolgreiche Diabetes-Früherkennung in Europa

Das 2023 gestartete Projekt EDENT1FI vereint Screening-Programme in ganz Europa, um Typ-1-Diabetes bei Kindern und Jugendlichen bereits vor dem Auftreten klinischer Symptome zu erkennen. Ziel ist es, frühzeitige Interventionen und Unterstützung für die Betroffenen und ihre Familien zu ermöglichen. Das Projekt hat nun einen wichtigen Meilenstein erreicht.
News
Video-Interview

Barbara Bitzer über Zuckersteuer und Kongress-Highlights

Zuckersteuer, neue Therapien, Prävention: Beim Diabetes Kongress 2026 in Berlin zieht DDG-Geschäftsführerin Barbara Bitzer im Interview mit Sebastian Alsleben Bilanz und erklärt, warum die als Herstellerabgabe angekündigte Zuckersteuer nur ein erster Schritt sein kann.
Die MedTriX Group auf der DDG-Tagung

Erfolgreich digital schulen – jetzt starten!

Kicken, informieren und gewinnen: Besuchen Sie uns vom 13. bis 16.05.2026 auf dem Diabetes Kongress in Berlin im City Cube am MTX-Stand, um mehr über unsere neuen Schulungsprogramme und Bücher zu erfahren. Bei unserem Gewinnspiel können Sie zudem tolle Preise gewinnen.
Neue Studien

Saubere Luft senkt Diabetes- und Hypertonie-Risiko bei Kinde...

Zwei Studien des Bremer Leibniz-Instituts BIPS zeigen erstmals: Schlechte Luftqualität erhöht bei Kindern Blutdruck und Diabetes-Risikomarker. Mithilfe kausaler Inferenz konnten direkte Ursache-Wirkungs-Zusammenhänge aus Beobachtungsdaten nachgewiesen werden.
Hyperglykämie

Seltene hormonelle Erkrankung als Ursache?

Bei einem dauerhaft zu hohen Blutzuckerspiegel können auch seltenere hormonelle Erkrankungen der Grund sein. Beispiele dafür sind Akromegalie, Cushing-Syndrom oder Phäochromozytom. Bleiben diese lange unbehandelt, drohen schwere gesundheitliche Folgen bis zum Tod.
Begleit- und Folgeerkrankungen

Fettstoffwechselstörungen

Unbestritten stellen Fettstoffwechselstörungen den wichtigsten modifizierbaren kardiovaskulären Risikofaktor dar. Je früher bei entsprechender Risikokonstellation eine korrekte Diagnose einsetzt, desto früher kann auch mit einer adäquaten, effektiven, oft eskalierenden Therapie begonnen werden.
Fettgewebe

Fracht beeinflusst β-Zell-Funktion

Ein Forscherteam hat eine bislang unbekannte Übertragung von Botenstoffen aus dem Fettgewebe zur Bauchspeicheldrüse identifiziert. Die Entdeckung hilft, frühe Prozesse in der Entstehung des Typ-2-Diabetes zu verstehen.
Grundlagenforschung

Wie die Betazelle flüstert

Forscher aus Dresden haben zusammen mit dänischen und finnischen Kollegen ein Gen identifiziert, das die Kommunikation zwischen β-Zellen ermöglicht und der Bauchspeicheldrüse hilft, durch Insulinausschüttung auf Glukose zu reagieren.
Fehldiagnose

Beinschmerzen sind nicht immer ein Fall für Orthopäden

Beinschmerzen können ein erstes Anzeichen für Durchblutungsstörungen sein. Die Deutsche Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin e.V. (DGG) weist darauf hin, dass viele Menschen dieses Warnsignal jedoch falsch interpretieren und zunächst einen Orthopäden oder eine Orthopädin aufsuchen.
Diabetes und Corona

Nicht mehr Autoimmunität

Ein weiteres Puzzlestück in der Frage zur Verbindung zwischen einer Infektion mit Sars-Cov-2 und der Entstehung von Typ-1-Diabetes haben jetzt deutsche und US-amerikanische Wissenschaftler hinzugefügt.
Ferdinand-Bertram-Preis

Wissenschaftspreise für Tübinger Diabetologie

Der DGIM-Präventionspreis und der Ferdinand-Bertram-Preis wurden 2022 an die Tübinger Prof. Dr. med. Martin Heni und Privatdozentin Dr. rer. nat. Stephanie Kullmann verliehen.
Stoffwechsel

Leptin-Insulin-Interaktion im Gehirn

Das Gehirn reguliert entscheidend unsere Nahrungsaufnahme und den Stoffwechsel. Zetralnervöse Mechanismen, welche den Stoffwechsel beeinflussen, sind in den Fokus der Adipositas- und Diabetesforschung gerückt.
Adipositas

Fettes Stresssignal

Eine Studie unter Beteiligung der Uni Bonn fand, dass erhöhte Blutfettwerte bei Typ-2-Diabetes schädlicher sind als angenommen. Denn die höheren Blutfette lassen Zellen Stress teilen, indem langkettige Ceramide sezerniert werden.
Grundlagenforschung

Zuckerlast für Proteine

Glykierung im Körper als Auslöser für Proteinfehlfunktionen im Alter und bei altersassoziierten Erkrankungen haben Wissenschaftler aus Jena untersucht. Sie kombinierten dazu Massenspektrometrie-Analysen mit mechanistischen Untersuchungen in zellulären Systemen.
Coronapandemie

Pandemie-Turbo Corona?

Zwei aktuelle große Datenbankanalysen fanden mehr neue Fälle von Typ-2-Diabetes bei Menschen, die eine Coronainfektion durchgemacht hatten. Beide Arbeitsgruppen raten aufgrund ihrer Daten dazu, eine Art Diabetesscreening nach der Covid-Erkrankung zur Routine zu machen.
Nebennierentumore

Kortisolausschüttung beeinflusst Sterblichkeit

Eine erhöhte Kortisolausschüttung von gutartigen Nebennierentumoren geht mit einer gesteigerten Sterblichkeit einher, vor allem bei Frauen unter 65 Jahren. Das belegt eine internationale multizentrische Studie, teilt das Uniklinikum Würzburg in einer Pressemeldung mit.
Typ-2-Diabetes

Darmhormone in der Regulation des Glukose- und Energiegleich...

Die therapeutische Bedeutung der Darmhormone in der Behandlung des Typ-2-Diabetes oder der Adipositas ist seit Jahrzehnten Gegenstand wissenschaftlicher Untersuchungen und war auch Thema zahlreicher Präsentationen auf der Tagung der EASD im Herbst 2021.
Preisverleihung

Prof. Dr. Norbert Stefan mit "glucohead-Preis" ausgezeichnet

Corona ist der Grund, warum der "glucohead-Preis", mit dem das Bad Oeynhausener Herz- und Diabeteszentrum NRW (HDZ NRW) kreative Köpfe der Diabetologie auszeichnet, nicht zum Weltdiabetestag 2021, sondern erst jetzt persönlich an Prof. Dr. Norbert Stefan, überreicht werden konnte, berichtet das HDZ NRW.
Forschung

Struktur von zentralem Entzündungs-Schalter aufgeklärt

Wie die Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn berichtet, haben Forschende der Universitäten Bonn und Regensburg die Struktur eines zentralen zellulären Entzündungs-Schalters aufgeklärt. Ihre Arbeit zeigt, an welchen Ort des riesigen Proteins namens NLRP3 Hemmstoffe binden können.