Forschung
Neben Insulin:

Rolle der hepatischen Glukagonresistenz bei Typ-2-Diabetes

Eine Studie des Deutschen Diabetes-Zentrums zeigt: Postprandiale Glukagonspiegel sind bei neu diagnostiziertem Typ-2-Diabetes bereits im ersten Jahr um rund 75 Prozent erhöht – und korrelieren dabei stärker mit dem hepatischen Fettgehalt als mit der Insulinresistenz.
Neue Studie

Grenzen der Vergleichbarkeit von CGM-Messdaten

CGM-Systeme gelten als wichtige Grundlage der modernen Diabetestherapie. Eine neue Studie zeigt jedoch deutliche Abweichungen zwischen Geräten derselben Person. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) sieht darin Handlungsbedarf für Standardisierung und künftige digitale DMP‑Strukturen.
News
Video-Interview

Barbara Bitzer über Zuckersteuer und Kongress-Highlights

Zuckersteuer, neue Therapien, Prävention: Beim Diabetes Kongress 2026 in Berlin zieht DDG-Geschäftsführerin Barbara Bitzer im Interview mit Sebastian Alsleben Bilanz und erklärt, warum die als Herstellerabgabe angekündigte Zuckersteuer nur ein erster Schritt sein kann.
Die MedTriX Group auf der DDG-Tagung

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Typ‑2‑Diabetes

Erklärbare KI zeigt Veränderungen im Pankreasgewebe

Eine neue Studie liefert erstmals detaillierte Einblicke in die mikroskopischen Veränderungen der Bauchspeicheldrüse bei Typ‑2‑Diabetes. Möglich wird dies durch erklärbare Künstliche Intelligenz (KI), die zeigt, welche Gewebestrukturen für die Diagnose relevant sind und wie sich das zelluläre Umfeld der Langerhans‑Inseln bei der Erkrankung verändert.
Typ‑1‑Diabetes

Teplizumab verzögert Fortschreiten im Stadium 2

Die Autoimmunerkrankung Typ‑1‑Diabetes verläuft fortschreitend in vier Stadien, betrifft Kinder wie Erwachsene und entsteht meist ohne familiäre Vorgeschichte. Teplizumab setzt hier erstmals früher an und verzögert den Übergang in Stadium 3. Entscheidend dafür ist eine flächendeckende Früherkennung.
Übersichtsarbeit

Pflegefachpersonal kann ärztliche Aufgaben übernehmen

Ein neuer Cochrane‑Review zeigt: Wenn Pflegefachpersonen klar definierte ärztliche Aufgaben im Krankenhaus übernehmen, unterscheiden sich klinische Ergebnisse kaum. Die Daten weisen auf sichere Versorgungsmodelle hin. Ihre Übertragbarkeit auf Deutschland bleibt jedoch begrenzt.
Studie

Gewebespezifische genetische Treiber des Typ‑2‑Diabetes

Ein internationales Team unter Leitung von Helmholtz Munich hat Millionen genetischer Datensätze ausgewertet und zeigt: Viele relevante Mechanismen des Typ‑2‑Diabetes liegen in gewebespezifischen Prozessen verborgen und bleiben in Blutanalysen unsichtbar.
POInT-Studie

Wichtiger Fortschritt für personalisierte Typ-1-Diabetes-Prä...

Erste Ergebnisse der POInT-Studie zeigen: Die Wirksamkeit einer oralen Insulinbehandlung zur Typ-1-Diabetes-Prävention hängt von der individuellen Insulin-Genvariante ab. Diese neuen, im Fachmagazin The Lancet publizierten Erkenntnisse sind laut der beteiligten Forschenden ein Meilenstein für personalisierte Therapieansätze.
Kohortenstudie

Neue Daten zum kardiovaskulären Risiko bei Diabetes

Eine Landesweite Datenanalyse aus Schweden mit über 400.000 Patientinnen und Patienten zeigt altersabhängige Unterschiede beim kardiovaskulären Risiko bei Diabetes. Experten der Stiftung DHG fordern mehr Prävention und Patientenaufklärung sowie eine intensivierte interdisziplinäre Versorgung.
Evidenz im Überblick

Intervallfasten, Low Carb oder Vegan bei Diabetes

Welche Ernährungsform ist bei Diabetes mellitus am besten geeignet? Anlässlich des Welternährungstags am 16. Oktober hat das Deutsche Diabetes-Zentrum (DDZ) die wissenschaftliche Datenlage zu populären Ernährungstrends analysiert. Im Fokus: Intervallfasten, kohlenhydratreduzierte Kost (Low Carb) und vegane Ernährung.
Neue Studien

Saubere Luft senkt Diabetes- und Hypertonie-Risiko bei Kinde...

Zwei Studien des Bremer Leibniz-Instituts BIPS zeigen erstmals: Schlechte Luftqualität erhöht bei Kindern Blutdruck und Diabetes-Risikomarker. Mithilfe kausaler Inferenz konnten direkte Ursache-Wirkungs-Zusammenhänge aus Beobachtungsdaten nachgewiesen werden.
Neue Studie

Zuckerhaltige Getränke wirken auf Psyche über Darmmikrobiom

Eine neue Studie unter Beteiligung des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD) zeigt, dass zuckerhaltige Getränke nicht nur metabolische, sondern auch psychische Gesundheit beeinträchtigen können – insbesondere bei Frauen. Der Effekt scheint über das empfindliche Mikrobiom des Darms vermittelt zu werden.
Schwerpunkt "Diabetesforschung"

Diabetes und Schwangerschaft: neuer Podcast

Immer mehr Frauen sind von Diabetes in der Schwangerschaft betroffen. Egal, ob bereits ein Typ-1- oder Typ-2-Diabetes vorliegt oder ein Gestationsdiabetes neu auftritt – die Zeit rund um Schwangerschaft, Geburt und Stillzeit bringt Fragen und Unsicherheiten mit sich.
Schwerpunkt "Diabetesforschung"

Einflussreich: mütterlicher Schutzfaktor

Kinder von Eltern mit Typ-1-Diabetes haben ein höheres Risiko ebenfalls an Typ-1-Diabetes zu erkranken. Dabei ist das Risiko nicht gleich verteilt.Mehr lesen Sie hier.
Schwerpunkt "Diabetesforschung"

Adipositas und Typ-2-Diabetes: Prävention im Fokus

Adipositas und Typ-2-Diabetes zählen zu den häufigsten chronischen Erkrankungen – mit hoher Prävalenz und gesellschaftlicher Relevanz. Beide Erkrankungen sind eng miteinander verbunden, denn Übergewicht begünstigt pathophysiologische Prozesse.
Schwerpunkt "Diabetesforschung"

Prädiabetes-Remission: neue Strategien

Studien des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD) e. V. und seiner Partner zeigen: Prädiabetes ist mehr als "nur" eine Vorstufe des Typ-2-Diabetes, die irgendwann in der Erkrankung mündet.
JAMA-Studie

Diabetesrisiko: Relevanz von Nüchternblutzucker, Alter, Gesc...

Eine neue JAMA-Studie liefert praxisrelevante Evidenz für die Risikostratifizierung: Nüchternblutzucker, Alter, Geschlecht und BMI erlauben eine zuverlässige Vorhersage des 10-Jahres-Diabetesrisikos. Schon Werte im oberen Normbereich können die Erkrankungswahrscheinlichkeit deutlich erhöhen.
Fingerhut-Wirkstoff

Digitoxin verbessert Prognose bei Herzinsuffizienz

Die DIGIT-HF-Studie liefert erstmals klare Evidenz: Das Herzglykosid Digitoxin, ein Wirkstoff aus rotem Fingerhut, senkt Sterblichkeit und Klinikeinweisungen bei Herzinsuffizienz. Damit könnte das altbekannte Präparat zur festen Therapiesäule werden.
Meta-Studie

Kluft zwischen globaler Forschung und tatsächlicher Krankhe...

Die globale Gesundheitsforschung konzentriert sich nicht ausreichend auf jene Krankheiten, die den größten Teil der weltweiten Krankheitslast verursachen. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Langzeitstudie unter Beteiligung von Forschenden der Universität Mannheim.